Vergleich: eCall vs. NG eCall – Was ändert sich wirklich?
Seit 2018 ist das eCall-System in allen Neufahrzeugen in Europa verpflichtend. Der Umstieg auf NG eCall ist jedoch nicht nur technischer Natur, sondern ein struktureller Wandel, der Hersteller, Behörden, Betreiber und Technologieanbieter betrifft.
Was war der traditionelle eCall?
Der traditionelle eCall, der entweder automatisch nach einem Unfall oder manuell durch den Fahrer aktiviert wurde, nutzte 2G/3G-Mobilfunknetze, um einen Sprachanruf an die Notrufzentrale zu senden. Dieser wurde zuvor von einer Minimaldatennachricht (MSD) begleitet, die grundlegende Informationen wie den Standort des Fahrzeugs, den Fahrzeugtyp und die Anzahl der Fahrgäste enthielt.
Was bringt der NG eCall Neues?
| Übertragung über 4G/5G-IP-Netze | Übermittlung erweiterter Daten (MSD v3) |
| Integration mit Netzen der nächsten Generation (NG112) | Bessere Verbindungszeiten. |
Schneller Vergleich
| Merkmal | Traditioneller eCall | NG eCall |
| Netzwerktechnologie | 2G/3G | 4G/5G (IP) |
| Gesendetes MSD | MSD v2 (grundlegend) | MSD v3 (erweitert) |
| Aktivierung | Automatisch/Manuell | Automatisch/Manuell/Test |
| Interoperabilität | Begrenzt | Vollständig mit NG112-PSAPs |
Fazit
Der NG eCall stellt einen unverzichtbaren Schritt hin zu vernetzter und sicherer Mobilität dar. Der Zeitpunkt für die Anpassung ist jetzt.
Bereit für 2026?
